Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen der SDD-Tagung in Halle (Saale). Deshalb bemühen wir uns, den Kongress in möglichst vielen Bereichen ressourcenschonend und umweltbewusst zu gestalten.
Bereits in der Vorbereitung setzen wir auf papierarme und weitgehend digitalisierte Prozesse. Informationen zur Tagung werden überwiegend über unsere Homepage und die Kongress-App bereitgestellt. Dadurch können wir von gedruckten Tagungsmappen und Informationsmaterialien absehen. Auch die teilnehmenden Verlage wurden gebeten, auf ausgedrucktes Werbematerial zu verzichten.

Foto: Martin Kühnemann
Das kulinarische Angebot ist biologisch, regional und saisonal ausgerichtet. Alle Speisen werden vegetarisch oder vegan angeboten und berücksichtigen zudem glutenfreie Ernährungsbedürfnisse. Der Mittagsimbiss ist ausschließlich vegan und glutenfrei. Serviert wird auf kompostierbarem Geschirr mit entsprechendem Besteck. Wir nutzen für Getränke das überregional etablierte RECUP-Mehrwegsystem.
Wasser wird ausschließlich aus der Leitung angeboten, das in Halle einen sehr feinen Geschmack hat. Das Teeangebot ist biologisch und die kleine regionale Kaffeerösterei fördert mit unserer gewählten Kaffeesorte ein Frauenprojekt in der Anbauregion.
Ein differenziertes Mülltrennungskonzept unterstützt eine umweltgerechte Entsorgung, es werden vor allem Bioabfälle anfallen.
Auch das Rahmenprogramm folgt nachhaltigen Prinzipien. Die auftretenden Künstler:innen stammen überwiegend aus der Region, wodurch lange Anreisewege vermieden werden. Bei der Dekoration setzen wir auf lokale und kreative Lösungen: Die verwendeten Schnittblumen stammen von einer Blühwiese im Raum Halle, werden gegen eine Spende für den Artenschutz bereitgestellt und von uns in recycelten Altglasgefäßen arrangiert. In der Verlagslounge kommen geliehene Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Halle zum Einsatz.
Mit diesen Maßnahmen möchten wir den ökologischen Fußabdruck der Tagung so gering wie möglich halten und zeigen, dass wissenschaftlicher Austausch auf einer großen Konferenz und nachhaltiges Handeln gut miteinander vereinbar sind.
