BARR1EREARMUT

Das Symposion Deutschdidaktik 2026 Halle/Saale versteht sich als offene, inklusive und verantwortungsbewusste wissenschaftliche Tagung. Barrierearmut und Nachhaltigkeit sowie ein umfassendes Unterstützungsangebot mit Awareness-Team und Kinderbetreuung bilden zentrale Leitprinzipien in der Planung und Durchführung der Konferenz.  

Infopoint, Foto: Martin Kühnemann

Wir setzen uns dafür ein, allen Teilnehmenden – unabhängig von individuellen körperlichen, sensorischen oder kognitiven Voraussetzungen – eine möglichst gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem barrierearm zugängliche Veranstaltungsräume, gut lesbare Informationsmaterialien sowie transparente Hinweise zu örtlichen Gegebenheiten und Gebärdendolmetschende. Sollten Sie spezifische Bedarfe oder Unterstützungswünsche haben, bemühen wir uns im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten um Lösungen. Besondere Bedarfe können bei der Anmeldung zur Tagung im Conf-Tool angegeben werden und auch nachträglich noch in Ihren Teilnehmer:innendaten verändert werden. Bitte geben Sie für eine bessere Planung unsererseits die Bedarfe bis zum 01.08.2026 an. 

Barrierearmut verstehen wir als fortlaufende und gemeinsame Aufgabe. Wir begrüßen Anregungen und Hinweise, wie wir die Konferenz noch zugänglicher gestalten können. Bitte zögern Sie nicht, uns bei Anregungen, Hinweisen und/oder Fragen unter sdd2026@paedagogik.uni-halle.de zu kontaktieren. 

Das digitale Wegeleitsystem der Franckeschen Stiftungen, unserem Tagungsort, dient der Orientierung auf dem weitläufigen Gelände. Sie können Ihren Start- und Zielpunkt auswählen und sich den Weg zu Gebäuden oder Veranstaltungsräumen anzeigen lassen. Zudem bietet das System eine barrierefreie Wegeführung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.  

Barrierefreiheit auf einen Blick

Allgemeine Hinweise zu den örtlichen Voraussetzungen

Nicht alle für die Tagung vorgesehenen Räume sind stufenlos über Rampen oder Aufzüge erreichbar. Es sind in den meisten Tagungsgebäuden öffentliche barrierefreie All-Gender-Toiletten vorhanden. Ebenso sind in einigen Gebäuden Hilfsmittel wie Türbeschilderungen in Brailleschrift oder Bodenleitstreifen vorhanden. Explizit gebäudebezogene Hinweise finden Sie untenstehend auf dieser Seite.  

Parkplätze

Es sind nach Bedarf Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen neben Haus 31 vorhanden. Menschen mit Schwerbehindertenausweis dürfen überall auf dem Gelände parken. Die Einfahrt zu den Franckeschen Stiftungen befindet sich neben dem historischen Waisenhaus auf dem Franckeplatz. Klingeln Sie an der Schranke, dann wird man Sie hereinlassen. Bitte hinterlegen Sie Ihren Schwerbehindertenausweis sichtbar hinter der Windschutzscheibe.

Informationen für reizempfindliche Menschen
  • Durch die touristische und universitäre Nutzung des Geländes kann es teilweise laut werden oder zu größeren Menschenansammlungen kommen.
  • In den aufgeführten Gebäuden und im Außenbereich stehen ruhige, reizarme Rückzugsorte zur Verfügung. Melden Sie sich bei Fragen gern am Info-Point im Erdgeschoss in Haus 31.  Die Ruheräume werden zur Tagung ausgeschildert sein. 
    • Haus 31: Ruhemöglichkeit im „Musiktherapiezimmer“ im EG 
    • Haus 32: Ruhemöglichkeit im Erste-Hilfe-Raum  
    • Haus 7: Ruhemöglichkeit im Still- & Wickelzimmer 
Informationen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlnutzer:innen

Haus 1: „Freylinghausensaal & Amerika Zimmer“ 

  • Sie erreichen alle Etagen des Hauses mit einem Fahrstuhl. Die Aufzugkabine im Haus 1 ist mindestens 109 cm x 210 cm groß. 
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich über den Nebeneingang. Der barrierefreie Zugang befindet sich an der Südseite des Gebäudes. Leider ist der Eingang nicht bewacht. Wenn Sie die Klingel rechts neben der Tür betätigen, öffnen Ihnen die Kolleg:innen der Franckeschen Stiftungen gerne die Tür.  
  • Öffentliches barriefreies WC  im 2. OG: 
    • Die Tür zum WC ist 80 cm breit. 
    • Die Bewegungsflächen betragen: vor dem WC 183 cm x 100 cm; vor dem Waschbecken 203 cm x 143 cm; links neben dem WC 119 cm x 54 cm, rechts ist keine Bewegungsfläche vorhanden. 
    • Es sind links und rechts vom WC-Haltegriffe vorhanden. Die Haltegriffe sind hochklappbar. 
    • Das Waschbecken ist eingeschränkt unterfahrbar. 
    • Der Spiegel ist im Sitzen nicht einsehbar. 
    • Es ist ein Alarmauslöser vorhanden. 

Haus 5: „Ernst-Christian-Trapp-Saal (ECT)“ 

  • Es ist kein Fahrstuhl vorhanden. 
  • Es ist kein stufenloser Zugang vorhanden. 
  • Es ist kein barrierefreies WC vorhanden 

Haus 7: „Deutscher Saal“ 

  • Sie erreichen alle Etagen des Hauses mit einem Fahrstuhl.  
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich über den Innenhof Lindenhof. 
  • Es ist ein öffentliches barrierefreies All-Gender WC vorhanden. 

Haus 26: „Englischer Saal“ 

  • Vom Schwarzen Weg aus ist der Fahrstuhl nach Absprache mit Kolleg:innen der Franckeschen Stiftungen über zwei Stufen zu erreichen.  
  • Es ist kein stufenloser Zugang vorhanden. 
  • Sie erreichen alle Etagen des Gebäudes mit einem Fahrstuhl. 
  • Es ist kein öffentliches barriefreies All-Gender WC vorhanden. 

Haus 30: „Hörsäle, Seminarraum B“ 

  • Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang. 
  • Sie erreichen alle Etagen des Gebäudes mit einem Fahrstuhl. 
  • Die Hörsäle bieten stufenlose Sitzplätze. 
  • An folgenden Stellen befinden sich kleine Stufen: 
    • in den Hörsälen direkt nach dem Eingang: 
      • Melanchthon-Saal: es gibt eine erhöhte Sitzebene, die stufenlos erreichbar und als Sitzplatz nutzbar ist.  
      • Schleiermacher-Saal: stufenlos betretbar, Stufen zum Präsentationspodest vorhanden. 
    • auf dem Gang des 1.OG vom Fahrstuhl zum Seminarraum B: 
      • Es ist eine herunterklappbare Rampe vorhanden, welche den Zugang zum Seminarraum bei Bedarf ermöglicht.  
  • Eine barrierefreie All-Gender Toilette ist im EG des Gebäudes im rechten Flügel vorhanden. 

Haus 31: „verschiedene Seminarräume, Lernwerkstatt“ 

  • Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang. 
  • Sie erreichen alle Etagen des Gebäudes über einen Fahrstuhl.  
  • Es befinden sich öffentliche barrierefreie All-Gender Toiletten im Gebäude: 
    • EG: Ostflügel, vor der Bibliothek 
    • 1. OG: Westflügel 
    • 2. OG: Westflügel 

Haus 32  

  • Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang. 
  • Sie erreichen alle Etagen des Gebäudes über einen Fahrstuhl. 
  • Das Gebäude verfügt über eine barrierefreie All-Gender Toilette im EG. 

Haus 52/53: „Neubauer Saal“ 

  • Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang an der Ostseite des Gebäudes. 
  • Alle Etagen des Gebäudes sind über einen Fahrstuhl erreichbar. 
  • Es ist keine barrierefreie Toilette im Gebäude vorhanden.  

Lindenhof: 

  • Der historische Gebäudekomplex der Schulstadt August Hermann Franckes aus dem 18. Jahrhundert erschließt sich über den historischen Lindenhof. Dieser ist teils mit Kies und teils mit einem sehr stark ausgefahrenen Kopfsteinpflaster versehen. Die Wurzeln der Bäume führen stellenweise zu starken Unebenheiten in der Oberfläche. Der Weg steigt nach Osten hin leicht an. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit empfehlen wir, für Wege über den Lindenhof etwas mehr Zeit einzuplanen. Je nach individuellem Unterstützungsbedarf kann eine Begleitperson hilfreich sein. 

Franckeplatz: 

  • Die Bordsteinkanten der Fußwege am Franckeplatz sind nicht an allen Zugangsstellen abgesenkt. Wir empfehlen zur Unterstützung eine Begleitperson.  
  • Schwarzer Weg: Die Bordsteine der Fußwege sind an den Kreuzungen nicht durchgängig abgesenkt. Der Fußweg vor Haus 24 wird durch einen Treppenaufgang sehr schmal. Das Gelände steigt nach Osten hin leicht an. Je nach individuellem Unterstützungsbedarf kann eine Begleitperson hilfreich sein. 
Informationen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung und gehörlose Menschen
  • Die Keynotes werden voraussichtlich simultan in Gebärdensprache und Schriftsprache gedolmetscht 
  • Es gibt keinen optisch deutlich wahrnehmbaren Feueralarm in den Gebäuden.  
  • Es gibt keine induktive Höranlage. 
  • Ein abgehender Notruf im Fahrstuhl wird akustisch bestätigt. 
  • Alternativ zum Fahrstuhl sind Treppen vorhanden. 
Informationen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung und blinde Menschen
  • Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden. 
  • Die hundeführende Person hat durch das Beisichführen einer entsprechenden Bescheinigung den Nachweis zu erbringen, dass es sich um Hunde nach Satz 2 der Assistenzhundeverordnung (AHundV) handelt.  
  • Außenwege haben keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung. 
  • Die Eingänge sind visuell kontrastreich gestaltet. 
  • Alle erhobenen und für die Konferenzbesucher:innen nutzbaren Bereiche sind gut und möglichst blendfrei ausgeleuchtet. 
  • Ein abgehender Notruf im Fahrstuhl wird akustisch bestätigt. Die Halteposition wird nicht durch Sprache angesagt. Die Bedienelemente sind meist visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar. 
  • Alternativ zum Fahrstuhl sind Treppen vorhanden. 
  • Die Treppenstufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet. 
  • Die Treppen haben mindestens einen einseitigen Handlauf. 
  • In Haus 31 und 32 ist Brailleschrift an den Geländern sowie den Raumkennzeichnungen vorhanden. Ebenso verfügt Haus 32 über Leitstreifen im ganzen Gebäude. 
Informationen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen
  • Name bzw. Logo der Gebäude sind von außen klar erkennbar. 
  • Wegziele sind entweder direkt sichtbar oder durch durchgehend erkennbare Wegweiser gekennzeichnet. 
  • Informationen sind nicht mit Piktogrammen oder Bildern dargestellt.